Therapieinformationen
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Therapieinformationen

Die Schlafapnoe als relevante Volkskrankheit wurde erst in den letzten zwanzig Jahren in der medizinischen Fachwelt akzeptiert. Bei der Schlafapnoe kommt es zu erheblichen schlafbezogenen Atmungsstörungen bis hin zu einem vollständigen vorübergehenden Atemstillstand. 

Heute ist unbestritten, dass die Schlafapnoe sehr häufig ist (bis zu zehn Prozent der erwachsenen Bevölkerung), unbehandelt mit einer verkürzten Lebenserwartung einhergeht sowie durch das Symptom der permanenten Müdigkeit auch für die Patienten und ihr Umfeld sehr belastend ist.

Mit einer über eine Maske verabreichten Überdruckbeatmung (CPAP-Therapie) können die nächtlichen Atemstörungen sehr wirkungsvoll zu Hause behandelt werden. Aufgrund der Häufigkeit dieser Erkrankung stellt diese Therapieform einen sehr großen Markt da, entsprechend fulminant ist bis zum heutigen Zeitpunkt die technische Weiterentwicklung der Geräte. Diese sind heute leise, klein, bedienungsfreundlich und natürlich auch geeignet für Reisen.

Was kann man selbst tun, um eine Schlafapnoe zu lindern?

Zunächst kann man versuchen, die Beschwerden durch Änderungen des Lebensstils und der Schlafgewohnheiten zu lindern. Dies kann die Atemaussetzer selbst aber nicht unbedingt mindern.

Es gibt verschiedene Maßnahmen zur allgemeinen „Schlafhygiene“, die den Schlaf verbessern können.

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Schlafhygiene verbessern...

- 4 Stunden vor dem Schlafengehen auf Kaffee oder Tee sowie auf schwere Mahlzeiten verzichten, denn sie können den Schlaf beeinträchtigen.

- Abends weder rauchen noch Alkohol trinken, denn auch der abendliche Genuss kann den Schlaf stören. Alkohol lässt die Atemmuskulatur mehr erschlaffen, was die Schlafapnoe-Beschwerden verstärken kann.

- Für einen ruhigen, dunklen und vor allem bequemen Schlafplatz mit einer angenehmen Temperatur sorgen.

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Beeinträchtigung durch Schlaf- und Beruhigungsmittel

Bestimmte Schlaf- und Beruhigungsmittel haben auf Dauer viele Nebenwirkungen und können die Schlafapnoe verstärken.

Dazu zählen vor allem Mittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Daher ist es besser, auf Benzodiazepine zu verzichten oder sie nur für wenige Tage in möglichst geringer Dosis einzunehmen. Andere schlaffördernde Mittel (sogenannte Nicht-Benzodiazepine) führen wahrscheinlich nicht zu häufigeren Atemaussetzern.

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Wie kann die kontinuierliche nächtliche Überdruckatmung (CPAP) helfen?

Die CPAP-Therapie wird sehr häufig zur Behandlung einer obstruktiven Schlafapnoe eingesetzt – sie gilt als Standardtherapie. CPAP steht für „continuous positive airway pressure“ (kontinuierlicher Atemwegsüberdruck). Bei dieser Behandlung wird während des Schlafs eine Maske getragen.

Je nach Modell umschließt sie Mund und Nase oder nur die Nase. Es gibt auch sogenannte Nasenpolster, bei denen zwei Endstücke aus weichem Kunststoff direkt in die Nasenlöcher eingeführt werden.

Zu unseren Masken

Können Medikamente helfen?

Es gibt verschiedene Medikamente, die die Atmung nachts erleichtern sollen – indem sie beispielsweise die Atemmuskulatur beeinflussen oder den Atemantrieb steigern. Da bislang noch kein Mittel bekannt ist, das nachweislich bei einer Schlafapnoe helfen kann, spielen Medikamente bei der Behandlung derzeit keine Rolle.

Medikamente können aber bei der Behandlung bestimmter Erkrankungen eine Rolle spielen, die eine Schlafapnoe begünstigen oder verstärken können. Dazu zählen beispielsweise Heuschnupfen oder eine Hausstauballergie.

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